Technisch-Magische Hilfsmittel

Akalon, -e

Das Artefakt erinnert vom Aussehen her an eine Petroleumlampe. Es dient wie ein Telefon der Kommunikation. Allerdings werden den Akalonen keine Nummern zugewiesen, sondern sie werden durch Haare an ihre jeweiligen Besitzer gebunden. Am Boden jedes Akalons sind die Haare mit magiebeladenem Flüssigklebstoff angebracht. Das Akalon kann nur oben geöffnet werden. Das Innere ist mit magischen Magneten ausgestattet. Durch eine Kette, an der sich ein Haken befindet, können Teebeutel in dieses Innere eingelassen werden. Der jeweilige Teebeutel muss die Haare der Person enthalten, deren Akalon man kontaktieren möchte. Sofern derjenige sich nicht bereits in einem Gespräch befindet, wird er durch das Leuchten seines Akalons und einen gleichmäßigen Ton auf den „Anruf“ aufmerksam und kann das Gespräch entgegennehmen, indem er seinen Deckel aufklappt. Man spricht in einen Zylinder hinein.

Kleisir

Der Kleisir ist ein Artefakt, das an einen Sonnenstab erinnert. Er befindet sich im einzigen Turm Ochyroms und ist dort in den Boden eingelassen. Dreht man ihn, öffnet ein Mechanismus das Tor der Stadtmauer. In den Kopf des Stabes ist zudem auf der einen Seite ein Juwel eingelassen. Zeigt dieses Juwel auf die Barriere, öffnet sich diese. Die Verbindung zwischen Juwel und Barriere kann schnell unterbrochen werden, indem man ein Tuch davor hängt. Damit können Barriere und Tor gleichzeitig geöffnet, die Barriere aber schneller als das Tor wieder geschlossen werden.

Lampropis

Dieses Artefakt erinnert an einen Kolbenfüller. Es ist zusammen mit dem Gemälde in der Galerie, also im Keller der Hütervilla, die Verbindung zwischen Haphtir und Cascavel, die allerdings nur der Hüter nutzen kann. Während er durch das Gemälde an jeden beliebigen Ort in Cascavel reisen oder diesen beobachten kann, ist der Lampropis für den Weg von Cascavel nach Haphtir zuständig: Dreht man den Füller, als ob man Tinte nachfüllen würde, projiziert der Lampropis die Rückwand des Gemäldes auf den nächsten Widerstand. Der Hüter kann problemlos durch das Pergament steigen und befindet sich wieder in der Galerie.

Pinax

Das Artefakt dient wie das Akalon zur Kommunikation, allerdings der schriftlichen. Ein Pinax ist eine Wachstafel, die immer einen Zwilling besitzt. Schreibt man etwas auf ein Pinax, erscheint die Nachricht automatisch auch auf dieser Zwillingstafel. Botschaften werden gelöscht, in dem das Wachs wieder glatt gedrückt wird. Da das Pinax auf die Kommunikation von zwei Personen begrenzt ist, kamen die Tafeln mit der Erfindung der Akalone schnell aus der Mode.

Vahen

Ein Netz von Seilen durchzieht Süd- und Mittelcascavel. An ihnen schweben gläserne Kästen, innerhalb der Städte langsamer, außerhalb der Städte schneller. Neben den Schiffen, die zwischen den Kontinenten verkehren, und den Vilezapten und Ponys, die die Cascavler in entlegenere Orte bringen, sind diese Vahen das häufigste Fortbewegungsmittel. Es ist eine Art magisch betriebene Schwebebahn, allerdings ohne Schienen.

Vilezapten

Die Echsen – vom Aussehen her kleinere Tyrannosaurier mit dem Kamm eines Triceratops auf dem Rücken – werden in Südcascavel magisch gezähmt und dienen ebenfalls der Fortbewegung. Sie können durch Pfeifen herbeigerufen werden. Dank des Kammes auf ihrem Rücken sitzt man sicher und bequem. Ihr windschnittiger Körper und ihre kräftigen Beine erlauben ihnen Geschwindigkeiten von bis zu 50km/h.